Willkommen.
Das Hochseilgarten-Kletterwald Projekt wurde Ende 2012 mit dem Innovationspreis des International Adventure Park Congress (IAPC) ausgezeichnet.
Auf unseren Seiten wirst Du (fast) jeden Klettergarten in Europa finden - schnell und unkompliziert. Benutze dazu einfach die Navigation oder Umkreissuche auf der rechten Seite. Unser Projekt ist das umfangreichste von Menschen editierte Verzeichnis für Klettergärten in Deutschland, Österreich und der Schweiz - sowie in 26 weiteren Ländern. Es wird von fachkundigen Ropes Course Trainern betreut. Alle Einträge werden manuell überprüft.
Ziel und Zweck dieses Projektes ist es, dass Interessierte schnell und unkompliziert den passenden und für sie geeigneten Hochseilgarten in Ihrer Umgebung finden können und Seilgarten-Betreiber ihren Hochseilgarten für eine breite Öffentlichkeit im Internet auffindbar machen.
Darüber hinaus sind wir die Herausgeber des KLETTERGARTEN MAGAZINs.

KLETTERGARTEN MAGAZIN: aktuelle Artikel Klettergarten Magazin


Was ist Klettergarten, Kletterpark, Kletterwald, Waldseilpark, Hochseilgarten ?

Nicht jeder Hochseilgarten gleicht dem anderen. Es gibt konzeptionelle Unterschiede, die wir im folgenden einmal näher betrachten wollen.

Freizeitorientierte Hochseilgärten

sind eher auf den individuellen Spaß ausgerichtet. Die meisten der bestehenden Hochseilgärten sind auf Funsport spezialisiert, wo kleine und große Besucher nach einer kurzen Einführung direkt selber in luftiger Höhe los legen können. Hier kann man seine eigenen Grenzen erfahren oder Selbstvertrauen gewinnen, weil man alleine schwierige angsterregende Situationen bewältigt hat.
Für alle, die dieses einmal ausprobieren möchten, sind diese Art von Hochseilgärten durchaus gut und ein Besuch wird sicherlich zu einem unvergesslichem Erlebnis und einer mentalen Herausforderung.
Bei manchen Hochseilgärten sind die Seilparcours übrigens in verschiedenen Höhen und Ebenen aufgebaut, so dass der Besucher die für ihn richtigen Herausforderungen zwischen 6 - 20 Meter Höhe finden kann. So oder so: das Klettern in Hochseilgärten gleicht einer Achterbahn der Emotionen.
Zu der Gruppe "freizeitorientierter Hochseilgärten" gehören u.a. die Bezeichnungen "Kletterpark", "Activity-Parcours", "Adventure-Park", "Abenteuerpark", "Aktivpark" und "Actionparks" sowie sie Wortvarianten "Abenteuerkletterpark", "Erlebnispark" usw..

Die Kosten für den Besucher sind meist gering und durchaus mal an einem Sonntagnachmittag gut zu machen - alleine, mit Freunden oder mit der ganzen Familie. Apropos Kinder: In nahezu allen Hochseilgärten müssen - aus Sicherheistgründen - bezüglich der Größe und des Alters bestimmte Mindestvoraussetzungen erfüllt sein. Diese variieren je nach Seilgarten meist zwischen 6 - 12 Jahren als Mindestalter und Mindestkörpergrößen ab etwa 1,40 m - 1,50m.

Team- oder pädagogisch orientierte Hochseilgärten

sind vom Konzept her ganz anders ausgerichtet - und entsprechend seltener zu finden. Hier steht nicht allein das Erlebnis im Mittelpunkt, sondern der Seilgarten dient als Medium zur Vermittlung wichtiger Schlüsselqualifikationen. Die Aufgaben in luftiger Höhe sind oft so angelegt, dass sie nur als TEAM bewätigt werden können. Beim Klettern in solchen "Teamseilgärten" ist also Kooperation und Kommunikation gefragt. Die Lernerfahrung kann groß sein und läßt sich in handlungsorientierte Programme integieren. Gesichert werden die Teilnehmer hier oftmals von einem pädagogisch geschultem Teamtrainer oder gar von anderen Teilnehmern - was Vertrauen bedeutet und schafft. Und in der Tat ist es überwältigend, von der Gruppe getragen zu werden oder sich gegenseitig Halt zu geben. Das ist alles nicht weniger aufregend als ein Besuch im freizeit-orientierten Hochseilgarten, kostet aber natürlich mehr.
Diese Art von Hochseilgarten wird gerne von Schulklassen, Vereinen oder Firmen genutzt .. oder gar - im Ernst - als: Ehevorbereitungsseminar :-)


Künstlicher Hochseilgarten oder natürlicher Kletterwald?

Eine andere Unterscheidung zwischen Hochseilgärten besteht im jeweiligen Umfeld, in dem sie errichtet sind. Die typischen Bezeichnungen "Kletterwald", "Waldseilgarten" und "Waldseilpark" deuten es schon an. Hier handelt es sich um Hochseilgärten in natürlichem Baumbestand. Manche nennen sich auch "NaturHochseilgarten" oder "Waldklettergarten".
Auf viele Besucher hat dieses ein zusätzliche positive Wirkung und vermittelt das Gefühl der Geborgenheit und der Sicherheit. Bei leichtem Regen sowie bei Sonne bieten die Baumkronen guten Schutz. Kletterwälder sind oftmals so geschickt in die natürliche Umgebung integriert, dass sie nicht als Fremdkörper in der Landschaft wirken.
Auch die Bezeichnung "Klettergarten" oder "Hochseilklettergarten" implizieren eine natürliche Umgebung, was allerdings nicht immer zutrifft.

Künstlich angelegte Hochseilgärten bezeichnen sich dem gegenüber oft als "Hochseilparks" und "Kletterparks". Das Tragwerk besteht hier aus künstlich aufgestellten Masten, die in Fundamenten verankert sind.


"Öffentlich zugängliche" oder "eher private" Hochseilgärten?

Neben den vielen Hochseilgärten, wo jedermann meist ohne Voranmeldung klettern kann, gibt es auch einige, die in enger Verbindung mit Tagungshotels, Seminarhäusern oder Jugendherbergen stehen bzw. auf deren Gelände installiert sind. Hier werden für die Outdooraktivitäten meist externe Partner für Outdoor-Trainings hinzugeholt. Entsprechend muss man das auch frühzeitig organisieren und buchen. In der Regel handelt es sich hier um handlungsorientiertes Teamtrainings, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Ziele der Teams eingehen. Auch sogenannte "Incentives" für Firmen finden hier statt.
Nicht der breiten Öffentlichlichkeit zugängliche Hochseilgärten sind auch solche, die zum Beispiel von Kirchen, bestimmten Vereinen, Institutionen oder Schulen (das ist voll im Trend) betrieben werden. Gehören solche Hochseilgärten auch in dieses Verzeichnis? Wir überlegen noch...


Stationäre oder temporäre Kletterwälder?

Wenn die Teilnehmer kommen, sind die Seile in schwindelnder Höhe schon gespannt. Die große Mehrzahl der Hochseilgarten-Anlagen sind stationär,d.h., dass die Seilparcours ganzjährig oder bis zum Winter installiert sind. Es geht aber auch anders: Einige Outdoortrainer- und Teamttrainingsfirmen bauen die hohen Seilelemente dort auf, wo der Kunde es wünscht.


Auf unseren Seiten wirst Du sicherlich schnell den passenden Hochseilgarten in Deiner Umgebung finden. Ein Mausklick auf die Homepage des Betreibers wird Dir zeigen, um was für einen Typus es sich hier handelt.


Statistiken: Hochseilgärten im Trend

Hochseilgärten erfreuen sich immer höherer Beliebtheit. Sie sprießen wie Pilze aus dem Boden. In Deutschland zählen wir etwa 400 Klettergärten. Nach Schätzungen des Europäischen Seilgarten-Verbandes (ERCA) sind es auch etwa 400, wovon etwa die Hälfte erst in den letzten 3 - 4 Jahren entstanden sei. Einige Statistiken rund um Hochseilgärten haben wir auf unserer Übersichtskarte zusammengestellt - demnächst folgen weitere statistische Auswertungen.


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