Kategorie-Archiv: Nachgehakt

Interviews, offene Fragen und mehr.
Wir schauen hinter die Kulissen.

Sicheres pädagogisches Arbeiten im Seilgarten – die SpAiS AG

Die neue ERCA-Arbeitsgruppe “Sicheres pädagogisches Arbeiten im Seilgarten“, kurz „SpAiS“ wurde auf der Mitglieder- versammlung der ERCA 2012 ins Leben gerufen. Vor allem die Interessen von pädagogisch arbeitenden Trainern und Anbietern will diese Gruppe transparent vertreten. Wir wollen mehr wissen und fragten nach bei den Gründer der AG Kirsten Kalberla, Sven Schuh und Jan Biskup.

Ein Interview mit Kirsten Kalberla.

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Menschen mit Behinderungen in Seilgärten

ERCA Arbeitsgruppe: Menschen mit Behinderungen in Seilgärten

Seit 2011 existiert die ERCA Arbeitsgruppe „Menschen mit Behinderungen in Seilgärten“.  Ich wollte mehr erfahren und führte ein Interview mit dem Gründer der AG Frank Maihoff.

Frank, was war für Dich der Anlass, diese Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen?

Seit dem Jahr 2000 beschäftigen wir uns in der Evangelischen Stiftung Volmarstein mit dem Thema,  Menschen mit Behinderungen diesen großen Bereich der Erlebnispädagogik zu öffnen. Während für Menschen mit geistiger Behinderung dieser Bereich schon länger zugänglich ist, interessierte uns immer mehr der Bereich der Menschen, die durch körperliche Handicaps beeinträchtigt sind.
In unserer erlebnispädagogischen Arbeit war immer das Thema (Rollstuhl-) Trekking ein wesentlicher Bestandteil. Schließlich wollten wir in die Höhe. Ein Rollstuhlfahrer beim Klettern… Ein scheinbar unüberwindbarer Gegensatz.

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Hochseilgarten gegen Computersucht – Der Kick außerhalb der virtuellen Welt

 

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Klettern im Hochseilgarten, in schwindelerregender Höhe über Seile balancieren. Das ist in der Schön Klinik Bad Bramstedt therapeutische Realität für Patienten mit pathologischem Computer-Gebrauch.

Das KLETTERGARTEN MAGAZIN hat nachgehakt und führte Interviews mit Frau Astrid Reining (Presseteam) der Schön Klinik Bad Bramstedt sowie mit Dr. Tim Aalderink, leitender Psychologe.

Ein Element ihrer multimodalen Therapie besteht im Klettern im Hochseilgarten. Warum? Was passiert da?
Astrid Reining: Das Therapie-Element „Hochseilgarten“ ist in unserem Therapiekonzept noch recht jung. Doch machen wir sehr gute Erfahrungen damit. Wenn jemand 36 Stunden vor einem Ego-Shooter-Spiel sitzt, dann kann man ihn nicht unbedingt mit Malen locken. Im Hochseilgarten erfahren die Betroffenen eine adäquate Stimulanz. Sie erleben, dass es einen „Kick“ auch im realen Leben gibt und nicht nur in der virtuellen Welt.

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Diskussionen über Rettungsmaßnahmen im Kletterwald

Unser letzter Artikel (Innovations-Preis 2012) brachte eine Welle heftiger Diskussionen über die Rettungsmaßnahmen im Kletterbaum hervor. Es droht schon fast eine Spaltung der beiden großen Kletterbaum-Verbände EHRCA (European Hamster Ropes Course Association) und IHAPA (International Hamster Adventure Park Association) – obwohl sie doch im Grunde die gleichen (!) Ziele haben und einen neuen gemeinsamen Verband gründen wollten, genannt HIT (Hochseilgarten Ist Toll).