Menschen mit Behinderungen in Seilgärten

ERCA Arbeitsgruppe: Menschen mit Behinderungen in Seilgärten

Seit 2011 existiert die ERCA Arbeitsgruppe „Menschen mit Behinderungen in Seilgärten“.  Ich wollte mehr erfahren und führte ein Interview mit dem Gründer der AG Frank Maihoff.

Frank, was war für Dich der Anlass, diese Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen?

Seit dem Jahr 2000 beschäftigen wir uns in der Evangelischen Stiftung Volmarstein mit dem Thema,  Menschen mit Behinderungen diesen großen Bereich der Erlebnispädagogik zu öffnen. Während für Menschen mit geistiger Behinderung dieser Bereich schon länger zugänglich ist, interessierte uns immer mehr der Bereich der Menschen, die durch körperliche Handicaps beeinträchtigt sind.
In unserer erlebnispädagogischen Arbeit war immer das Thema (Rollstuhl-) Trekking ein wesentlicher Bestandteil. Schließlich wollten wir in die Höhe. Ein Rollstuhlfahrer beim Klettern… Ein scheinbar unüberwindbarer Gegensatz.

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Hochseilgarten gegen Computersucht – Der Kick außerhalb der virtuellen Welt

 

© lassedesignen – Fotolia.com

Klettern im Hochseilgarten, in schwindelerregender Höhe über Seile balancieren. Das ist in der Schön Klinik Bad Bramstedt therapeutische Realität für Patienten mit pathologischem Computer-Gebrauch.

Das KLETTERGARTEN MAGAZIN hat nachgehakt und führte Interviews mit Frau Astrid Reining (Presseteam) der Schön Klinik Bad Bramstedt sowie mit Dr. Tim Aalderink, leitender Psychologe.

Ein Element ihrer multimodalen Therapie besteht im Klettern im Hochseilgarten. Warum? Was passiert da?
Astrid Reining: Das Therapie-Element „Hochseilgarten“ ist in unserem Therapiekonzept noch recht jung. Doch machen wir sehr gute Erfahrungen damit. Wenn jemand 36 Stunden vor einem Ego-Shooter-Spiel sitzt, dann kann man ihn nicht unbedingt mit Malen locken. Im Hochseilgarten erfahren die Betroffenen eine adäquate Stimulanz. Sie erleben, dass es einen „Kick“ auch im realen Leben gibt und nicht nur in der virtuellen Welt.

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reskju

Rettopia – Ein Bericht zur Veranstaltung am 2. Oktober 2012 in Hamburg

Ein Gastbeitrag von Walter Siebert

Vorweg: Es war eine tolle Veranstaltung, wo das Lernen von einander im Vordergrund stand. Sie war‘s wert, extra nach Hamburg anzureisen.

Ich gratuliere herzlich den Veranstaltern: http://www.reskju.cc/

In freundschaftlicher entspannter Atmosphäre (das ist keine Selbstverständlichkeit bei so unterschiedlichen Gruppen) kam es zum Austausch von Seilgartenmenschen, Baumpflegern und der Feuerwehr.

Das Anliegen der Organisatoren: Retten ist ein sehr wichtiges Thema und dennoch sind manche TrainerInnen auf dem Stand ihrer Ausbildung – die schon Jahre zurückliegen kann. Oder das Wissen und Können ist bereits eingerostet, da sich wenig Einsatzgelegenheit bot. Im Notfall ist es nicht abrufbar. Dies hat das Rettungsexperiment der Veranstalter (siehe OBEN Artikel) klar bewiesen – es dauerte bis zu 45 min bis der zu Rettende überhaupt entdeckt – geschweige denn gerettet – wurde.
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Teamerhund Nick

Teamer Nick: Hunde im Hochseilgarten?

Kennt ihr eigentlich Nick?
Unser Eurasier-Mischling liebt die frische Luft und liebt Kinder und Menschen. Immer wenn ich im Seilgarten / Teamtraining bin, ist er mit von der Partie. Er wirkt so ausgleichend auf die Menschen!

Teamerhund Nick beim Fliegenden Eichhörnchen. Die Gruppe zieht ein Teammitglied mit geballter Power in die Lüfte – Nick zieht vorne weg.

Na – hoffentlich bringt das nicht auch wieder Ärger ins Haus. Ich schätze mal, dass ebenso wie unsere Hamster auch dieser „tierische Fall“ nicht den gängigen Normen der ERCA oder IAPA entspricht?! Oder doch?

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